Geschichte des Bieres 2009

Schon immer war`s der Menschheit`s Traum,

ein kühles Getränk mit mildem Schaum.

Kann das was werden ganz famos,

`na dann mal Prost.

 

Durch den Schaum mit viel Genuß,

auch wenn man dazu sagen muß,

damals es leicht und dünn und doch famos,

`na dann mal Prost.

 

Braukunst im Mittelalter, erst jeder für sich ganz alleine,

stellte was Hochprozentiges sich auf die Beine,

wird`s was werden ganz famos,

`na dann mal Prost.

 

Warmbier als Hausmittel zum Frühstück ganz verbreitet,

auch wenn es den Haussegen spaltet,

die Alte ganz famos,

`na dann mal Prost.

 

Das Grutrecht (Braurecht) zwischen 800 und 1000 der Jahre wohl entstand,

damit nicht jeder seine Plürre bringt an den Stand

zum verkaufen, bringt zum saufen.

Haben wir Glück wohl ganz famos,

`na dann mal Prost.

 

Wer hat denn da schon ausgesoffen ?

Der wird so gleich erschossen,

muß sich gleich ein Neues holen ganz famos,

`na dann mal Prost.

 

Die Mönche seit dem 9. Jahrhundert fand Gefallen an der Brauerei.

Erkenntnisse noch von damals stammen und heute noch so gültig sind,

so schmeckt es heute noch ganz famos,

`na dann mal Prost.

 

Benediktiner es  am besten damals wohl gelang,

dank Kühl -, Gär – und Lagerhäuser`n , Gott sei Dank,

drum trinken wir ganz famos,

`na dann mal Prost.

 

Die Pfaffen garnicht dumm,

kümmerten sich um den Absatz nun.

In Nürnberg spricht man von Viereinhalbtausend Eimer`n Bier,

für die klosterliche Kasse viel.

Für die Kirche ganz famos,

`na dann mal Prost.

        

Die Klöster in dieser Zeit den Preis wohl sehr unterboten,

wurde ihnen der öffentliche Verkauf verboten !  

Für die Reichen ganz famos,

`na dann mal Prost.

 

Viel Gericht wurde im 15. Jahrhundert in der Kneipe abgehalten

und danach im Suff der Kopf gespalten.

Für den Wirt, der nun auch Richter war ganz famos,

`na dann mal Prost.

 

Durch das Verkaufsverbot für Klöster 1410 bis 1437,

entwickelten sich die Stadtbrauereien ganz fleißig.

Das Bier war nun für Jedermann ganz famos,

`na dann mal Prost.

 

Schon gab es Verordnungen und Gesetze ab 1155 es in Augsburg stand,

wer schlechtes Bier ausschank,

an den Pranger ganz famos,

`na dann mal Prost.

 

Das Bier durfte nur dem einen Zweck gerechtè werden,

selbst an Arme kostenlos dann ausgeschenkt.

Um der drohenden Strafe zu entrinnen, ganz famos,

`na dann mal Prost.

 

Das bekannteste Braugesetz im Jahre 1516 nun entstand,

Herzog Wilhelm der 4. es wohl erfand.

Und er tut`s verfügen, ganz famos,

`na dann mal Prost.

 

Dieses Gebot sich bis heut könnt` behaupten,

damit man anstatt Hopfen nimmt keine Graupen.

So schmeckt es wieder ganz famos,

`na dann mal Prost.

 

Der Hopfensaft wurde nur für Gut befunden,

saß man auf einer mit ihm bestrichenen Bank,

mit Lederhosen nun drei Stunden

und stand man mit einen Ruck hinauf,

blieb die Hose kleben, war das famos,

`na dann mal Prost.

 

Zum Schluß nun möchte ich danken,

hier den Wirten der Maerkische Taverne, die uns hier betanken

und auch für Euer Gehör,

es war famos,

`na dann mal Prost.

 

Einen habe ich noch im Petto,

wer viel trinkt, der landet schnell im Ghetto.

Drum seit nicht traurig, es war mit Euch famos,

zum letzten Mal nun für alle Prost.                                              gez. : Hans Nuss

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